Die Gemeinde besteht aus den Kernstadtteilen Salmünster und Bad Soden sowie aus den Stadtteilen Ahl, Alsberg, Eckardroth, Katholisch-Willenroth, Kerbersdorf, Mernes, Romsthal und Wahlert
Bundesland
Regierungsbezirk
Landkreis
Main-Kinzig-Kreis
Einwohner
13.540 (31. Dez. 2021)[1]
Postleitzahl
63628
Vorwahlen
06056, 06660 (Mernes)
Adresse der Stadtverwaltung
Website
Gemeinde Bad Soden-Salmünster – Öffnungszeiten
- Montag: 09:00 - 12:00
- Dienstag: 09:00 - 12:00
- Mittwoch: 09:00 - 12:00
- Donnerstag: 09:00 - 12:00
- Freitag: 09:00 - 12:00
- Samstag: Geschlossen
- Sonntag: Geschlossen
Die Stadtverordneten von Bad Soden-Salmünster haben den Bebauungsplan „Leben am Schloss“ geändert. Der Erschließungsweg im Areal wird um etwa 18 Meter verkürzt, und die Dachneigung für Gebäude entlang der Pacificusstraße wurde auf maximal 18 Grad begrenzt, um eine unmaßstäbliche Überhöhung der Satteldächer zu vermeiden. Südlich und östlich des künftigen Bruno-Döring-Platzes sind mehrgeschossige Wohn- und Funktionsgebäude mit einer Tagespflegestation und einem Bistro geplant. Die Grundflächenzahl für diese Gebäude kann durch Garagen, Stellplätze und Nebenanlagen bis zu 0,9 überschritten werden.
Zudem wurde die Festsetzung für Grundstückszufahrten und Stellplätze geändert, da die vorherige Regelung als nicht praktikabel erwiesen hat. Eine Pflanzliste für Einzelbäume wurde aus dem Plan gestrichen, da sie nie Gegenstand des Beteiligungsverfahrens war.
Eine Interessengemeinschaft protestiert gegen die Ausweisung neuer Baugebiete in den Gebieten „Oberer Krebsrain“ und „Hirschbach“ wegen Umweltauswirkungen, Infrastrukturproblemen und negativen Folgen für die ansässigen Bürger. Diese Gebiete sollen aus der Stadtentwicklungsplanung ausgeschlossen werden.
FAQ
Was bedeutet "öffentliche Auslegung" bei Bebauungsplänen?
Die öffentliche Auslegung ist ein wichtiger Teil des Bebauungsplanverfahrens:
- Dauer: Mindestens ein Monat
- Ort: Meist im Rathaus oder Bauamt
- Inhalt: Planentwurf, Begründung, wesentliche umweltbezogene Stellungnahmen
- Zweck: Information der Öffentlichkeit und Möglichkeit zur Stellungnahme
- Ankündigung: Eine Woche vorher in ortsüblicher Weise (z.B. Amtsblatt, Zeitung)
Während der Auslegung können Bürger Anregungen und Bedenken äußern, die im weiteren Verfahren berücksichtigt werden müssen.
Was ist eine Grundflächenzahl (GRZ) im Bebauungsplan?
Die Grundflächenzahl (GRZ) ist ein Maß für die Intensität der Bebauung eines Grundstücks. Sie gibt an, welcher Anteil des Baugrundstücks maximal überbaut werden darf. Beispiele:
- GRZ 0,4: 40% der Grundstücksfläche dürfen überbaut werden
- GRZ 0,6: 60% der Grundstücksfläche dürfen überbaut werden
Zur überbauten Fläche zählen:
- Gebäude
- Garagen und überdachte Stellplätze
- Nebenanlagen wie Terrassen oder Schwimmbäder
Die GRZ dient dazu, eine ausreichende Durchgrünung und Versickerungsfläche sicherzustellen und eine Überdichtung zu verhindern.